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Spieldose

Seit dem 18. Jahrhundert gibt es die kleinen runden oder ovalen hölzernen Dosen. Im Innern der Spieldose ist ein mechanisches Spielwerk eingesetzt, das eigens dafür in japanischen oder schweizerischen Manufakturen angefertigt wird. Die Laufscheibe auf der Spieldose ist durch eine Achse mit dem Spielwerk verbunden. Verschieden kleine gedrechselte oder geschnitzte Figuren befinden auf der Laufscheibe. Motive wie „Christi Geburt“, „Seiffener Kirche mit Kurrente“ und „Engel und Bergmann“ sind sehr beliebt in der Weihnachtszeit.

Das Spielwerk der Spieldose wird an der Seite mit einem kleinen Schlüssel aufgezogen, dadurch setzt sich die Laufscheibe in Bewegung und es erklingt eine Melodie. Mit einem kleinen Holzstab an der Seite kann der Mechanismus unterbrochen und auch wieder in Gang gesetzt werden. Mehrere Melodien wie bei elektronischen Spielwerken sind daher nicht möglich. Entscheiden für den Klang ist die Stimmbreite. Man kann zwischen 18-, 22-, 28- und 36stimmigen Spielwerken unterscheiden. Dennoch werden vorwiegend 18stimmige Spielwerke eingebaut, da diese einfacher und damit auch preiswerter sind. Jede Spieldose ist mit einer zum Motiv passenden Melodie ausgestattet.

Bestimmte Hersteller bieten den Service an, sich die Melodie selbst auszusuchen, was mit höheren Kosten und längerer Lieferzeit verbunden ist. Spieldosen in all ihren Formen und Klängen gibt es bei
webshop-erzgebirge.de.

Seiffener Kirchdorf mit KurrendeSpieldose Engelheimlichkeit

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